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Kunstwerk steht für die Freundschaft zwischen Gennep und Goch

Grenzüberschreitendes Kunstwerk in Gennep (Foto: Bastian Demant)
Grenzüberschreitendes Kunstwerk in Gennep (Foto: Bastian Demant)

Das Bild an der Fassade eines Trafogebäudes an der Groenen Gracht in Gennep wurde jetzt feierlich enthüllt. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Goch, Bastian Demant, war dabei und betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Erinnerung an die lange gemeinsame Geschichte der beiden Stadtgemeinschaften und das Glück, gemeinsam an einer Zukunft in Frieden und Freiheit zu arbeiten. Die Stiftung „GennepNiersGoch“ und der Heimat- und Verschönerungsverein Hommersum haben die niederländische Künstlerin Karline Linsen mit dem Bild beauftragt.

Auf dem Kunstwerk sind unten links Mühlräder zu sehen, die auf die Susmühle in Goch verweisen, die Mühle oben rechts verweist auf die Windmühle in Gennep, eine der ältesten der Niederlande. Das Wasser dazwischen soll auf die verbindende Niers hindeuten. Reiher und Karpfen sind als typische Tiere in der Niers zu sehen. Enthüllt wurde ebenfalls eine Tafel mit einem Vers des niederländischen Dichters Hay van Arensbergen mit dem Text (auf deutsch übersetzt): „Die Niers kennt keine Grenzen, 2 Städte, ein Fluss, verbunden durch das Wasser, getragen durch die Jahrhunderte.“ 

Tafel grenzüberschreitendes Kunstwerk in Gennep (Foto: Bastian Demant)
Tafel zum grenzüberschreitenden Kunstwerk in Gennep (Foto: Bastian Demant)

Vor etwa zehn Jahren entstand eine Zusammenarbeit zwischen dem Heimatverein aus Goch und einer Gruppe von Menschen aus Gennep. Daraus ging die Stiftung „GennepNiersGoch“ hervor. Ziel der Stiftung war es, gemeinsame Aktivitäten zu fördern und zu stärken sowie neue Ideen zu entwickeln. In diesem Zusammenhang entstand auch der Kontakt zum Heimat- und Verschönerungsverein Hommersum, der ebenfalls den Weg zu euregionalen Projekten gefunden hatte. Als ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit entstand jetzt das Kunstwerk an der Trafostation in Gennep. (kd)

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