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Radverkehrskonzept für Goch

Zu Beginn des Jahres 2019 wurde mit der Bearbeitung des Radverkehrskonzeptes für die Stadt Goch das Planungsbüro VIA in Köln beauftragt. Ziel ist, den Radverkehrsanteil im  Alltagsverkehr der Gocher Bevölkerung zu erhöhen, d.h. mehr Wege zur Arbeit, zur Schule, zum Einkauf und im alltäglichen Freizeitverkehr sollen mit dem Rad gefahren werden.

Radfahren in Goch soll angenehmer, sicherer und komfortabler werden.

Die Erarbeitung des Konzeptes erfolgt dabei grob in drei Schritten.

  1. Analyse und Zustandserfassung
    Die Analyse und Zustandserfassung ergibt das Untersuchungsnetz, welches durch eine vollständige Befahrung im Hinblick auf Führungsformen und Knotenpunkte, vorhandene Radverkehrsinfrastruktur und Mängel bewertet wird.
  2. Konzeptentwicklung
    Aus der Analyse und Zustandserfassung wird eine Konzeption entwickelt, die unter optimalem Einsatz der Ressourcen geeignet ist, die Radverkehrspotenziale zu entwickeln.
  3. Maßnahmenprogramm
    Hier werden alle notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung des Radwegenetzes in Goch konkret definiert. In einem Kataster mit Tabelle, Text und Karte werden sie nach Kriterien wie Schulwegrelevanz, Verkehrssicherheit und Netzzusammenhang transparent priorisiert und mit einer überschlägigen Kostenkalkulation versehen.

Die Anregungen und Meinungen der Gocherinnen und Gocher zur Radfahrsituation in unserer Stadt aus der Analyse und Zustandserfassung bilden somit die Grundlage für das Maßnahmenprogramm. Auch aktuell eingebrachte Anträge an den Rat der Stadt Goch, wie der Wunsch nach einem Alleenradweg auf der Strecke der Boxteler Bahn sowie eine mögliche Umgestaltung der Brückenstraße werden im Rahmen der Konzeptplanung diskutiert.