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47574 Goch
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Ausstellung: Die Mütter des Grundgesetzes

Rathausfoyer, Markt 2, 47574 Goch
bis zum 31. Juli 2019

Am 1. September 1948 trat in Bonn erstmals der Parlamentarische Rat zusammen. Seine Aufgabe: Die Verabschiedung des Grundgesetzes und damit die Vorbereitung zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Der Rat hatte 65 Mitglieder, nur vier von ihnen waren Frauen. Frieda Nahrig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel setzten sich energisch für den Gleichberechtigungsartikel im Grundgesetz ein. Und darüber wurde seinerzeit heftig diskutiert.

Friederike Küsters, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goch, besichtigt die Ausstellung "Die Mütter des Grundgesetzes" (Foto: Torsten Matenaers)

Ich möchte Ihnen die aktuelle Ausstellung im Rathausfoyer, Mütter des Grundgesetzes, eine Ausstellung der Helene Weber Stiftung, vorstellen.  Dieses Jahr feiern wir 70 Jahre Grundgesetz.  Das Grundgesetz eine Errungenschaft für die bestehende Demokratie.

Ein entscheidend wichtiger Artikel des Grundgesetzes ist der Artikel 3:  die Gleichheit vor dem Gesetz-  das Verbot der Diskriminierungalle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Frauen und Männer sind gleichberechtigt.  Dieser Artikel wurde 1949 ins Grundgesetz aufgenommen. 4 starke Powerfrauen, waren damals im Parlamentarischen Rat vertreten:  Helene Weber, Frieda Nadig, Elisabeth Selbert und Helene Wessels . Sie setzen das Gleichstellungsgesetz Frauen und Männer sind gleichberechtigt durch! Und gelten heute als die Mütter des Grundgesetzes.

Tauchen sie ein in die Geschichte des Gleichstellungsgesetzes. Die Ausstellung besteht aus 16 Tafeln, die über diese Frauen informieren und eine historische Einordnung vornehmen. Nehmen sie sich die Zeit!. Demokratie muss leben, gestärkt werden, gemeinsam können wir viel erreichen mit Respekt, Toleranz und Akzeptanz.

Partner vor Ort für PAROOKAVILLE!

AVG Baustoffe und Gleichstellungsbeauftragte aus Weeze und Goch
Ausnahmezustand in Weeze. Auch für die Gleichstellungsbeauftragten aus Goch und Weeze wird PAROOKAVILLE wieder für 3 Tage der „neue Arbeitsplatz". „Kurzfristig heißt unser Chef Bill Parooka", so die Initiatorinnen. „Ganz nach dem „Gesetz" des fiktiven Gründungsvaters und Bürgermeisters Bill Parooka: „Mögen Wahnsinn, Liebe und pure Glückseligkeit regieren!", werden sich die Botschaften der Gleichstellung um Respekt, Akzeptanz und Toleranz erneut in der Stadt verbreiten. Das Festival PARO-OKAVILLE ist vom 19.- 21. Juli der Ort zum Feiern, aber auch eine Plattform, um die Leute für die Themen vor Ort und im Lebensumfeld zu erreichen. Die „heiße Ware" für das Festival ist geliefert und wird durch das großzügige Sponsoring von der AVG aus Goch unterstützt.
„Es geht uns bei PAROOKAVILLE darum Präsenz für die Kommunen zu zeigen und die Gleichstellung in die Öffentlichkeit zu bringen", so Nicola Roth, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Weeze.
„Das Ziel der gemeinsamen Aktion ist erneut, die jungen Besucherinnen und Besucher ohne bürokratische Hürden weiter für die Werte der Gleichstellung zu sensibilisieren", ergänzt Friederike Küsters, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goch. Die Kooperation mit Jugend gegen AIDS, die vom Veranstalter angeregt wurde, um sich zu vernetzen, findet wieder statt. In den Vorjahren ergänzte man sich wunderbar und verband die Botschaften miteinander, so wird es sicher auch in diesem Jahr weitergehen.
Gemeinsam mit Jugend gegen AIDS e.V. wird ein Stand bezogen und wichtige Utensilien für das Festival mit den Botschaften um Respekt, Toleranz und Akzeptanz verteilt, die in der Stadt ihren Nutzen finden.
„Das dreitägige Festival, bei dem wir sicherlich wieder einige Kilometer und tausende von Schritten auf dem Gelände zurücklegen werden, verspricht neue Inspirationen, aber vor allem gibt es einen Anschub für die Arbeit innerhalb der eigenen Kommune. Nach dem Festival kommt die Realität wieder auf uns zu und lässt uns die Themen der Gleichstellung vor Ort mit Inhalt und Arbeitseinsatz füllen", stellen die Gleichstellungsbeauftragten fest.
„Die Giveaways beim Festival, wie Taschentücher, Pflasterboxen, Desinfektionsspray und Lippenpflegestifte, die Festival tauglich sind und direkten Verbrauch finden, sind Must-haves für das Festival, sozusagen ‚Gesprächsöffner' und vielfach Ausgangspunkt für einen längeren Austausch, darauf bauen wir 2019 erneut", so Friederike Küsters. Häufig waren es kleine Dinge, die sich im großen Themenfeld der Gleichstellungsarbeit erst rausstellten, da jede und jeder von uns täglich, ob privat oder beruflich, mit den Themen in Berührung kommt. Dafür steht auch der Partner AVG aus Goch. „AVG ist ein überregional arbeitendes Unternehmen, jedoch sehen wir uns auch, als sehr stark heimatverbunden an, und finden es gut Projekte dieser Art zu unterstützen. Der Dialog und die Aufklärung, die durch die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten entstehen, sind auch ein wichtiger Baustein in der Jugendarbeit. Und unsere Zukunft geht schließlich jeden etwas an. Somit finden wir, dass es eine tolle Aktion ist, die Friederike Küsters aus Goch und Nicola Roth aus Weeze in gemeinsamer Arbeit realisieren. Dieses Engagement unterstützen wir gerne, indem wir die Giveaways zur Verfügung stellen", so Sara Janssen von der AVG Baustoffe GmbH.
Ob Weezer*in, Gocher*in, Kreis Klever*in, Kölner*in, Paderborner*in oder Europäer*in ... jede und jeder hat sich auf dem Gelände des Airport in den Vorjahren wohlgefühlt und sich über die Utensilien der Gleichstellungsbeauftragten gefreut, so soll es auch 2019 sein. Oft hieß es bei Pflastern, Taschentüchern und Co.: „Oh, das ist ja genau das, was ich brauche. Ihr seid die Rettung!" Und in der Freude über die „kleinen Geschenke" war man auch schon im Gespräch, so wie es sein sollte. „Nun nahen die 3 außerge-wöhnlichen Arbeitstage, die wir wieder voller Spannung erwarten und auf den Erfolg der letzten Jahre aufbauen wollen", so die Akteurinnen.