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Museum Goch

Das Museum Goch wurde in seiner heutigen Form 1991 im ehemaligen Amtsgericht der Stadt Goch gegründet. Mit seiner Sammlung spätgotischer Skulpturen des Niederrheins bis zur jungen Gegenwartskunst vereint das Museum 600 Jahre Kunstgeschichte. Seine spannungsreich inszenierte Sammlungsräume laden zu einem interessanten Dialog mit der Geschichte und Kunst ein.Wechselnde Ausstellungen insbesondere zur aktuellen Gegenwartskunst bereichern das Museum.

Aktuelle Ausstellungen:

28.08. - 23.10.2022

Die Kunst sucht sich ihren Platz. Die Sammlung Neumann

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf statt.

Die Sammlung von Hiltrud Neumann beinhaltet Werke einer großen Anzahl von Kunstschaffenden.
Nicht alle von ihnen können in dieser Ausstellung gezeigt werden. Die mit Arbeiten vertretenen Kunstschaffenden sind:
Axel Brand, Ursula Breuer-Kieven, Stefan Demary, Herbert Döring-Spengler, Ro Erkens, Georg Ettl, Hannes Forster, Klaus Gärtner, Ulla Grigat, Wolfgang Hahn, Karl-Heinz Heming, Nan Hoover, Andreas Kaiser, Heiner Koch, Christel Kremser, Mischa Kuball, Ingrid Langanke, Martin Lersch, Tom Mosley, Carola Paschold, Giuseppe Penone, Jasko Racic, Rita Rohlfing, Ulrich Rückriem, Duba Sambolec, Rolf Schlesinger, Klaus Schmitt, Gil Shachar, Thomas Virnich, Shirley Wegner, Clemens Weiss, Frauke Wilken, Dorothee von Windheim, Brigitte Zarm, Günther Zins.

Mit dem Titel „Die Kunst sucht sich ihren Platz. Die Sammlung Hiltrud Neumann“ zeigen wir exemplarisch über 100 ausgewählte Kunstwerke aus der privaten Sammlung Hiltrud Neumanns. Mit ihren über 3500 Werken gelangte die Sammlung, noch zu Neumanns Lebzeiten, 2015 als Schenkung in den Besitz der Kunststiftung Goch. Nach zweijähriger Bearbeitung durch unsere Volontärin haben wir neue und wesentliche Einblicke in die Sammlung, ihre kunsthistorische Bedeutung sowie die Sammlungsphilosophie.

Die beachtliche Objektanzahl von ca. 3500 Werken wurde in über 40 Jahren zusammengetragen und in der Wohnung der Sammlerin in Mönchengladbach präsentiert. Kunst und Alltag gingen ineinander über, und die Kunst wurde zu Neumanns Lebensmittelpunkt. Schwerpunkte waren zunächst regionale Künstler*innen aus Mönchengladbach, was sich in den folgenden Jahren auf Künstler*innen des Rheinlandes zwischen Köln und Düsseldorf erweiterte. Teilweise sind auch internationale Positionen vertreten, so Ulrich Rückriem, Guiseppe Penone, Tony Cragg, Felix Droese, Gregor Schneider oder Mischa Kuball, die Hiltrud Neumann durch ihre zahlreichen Kontakte und umfängliche Vernetzung kennenlernte. So umfasst die Sammlung zum Beispiel größere Konvolute von Heiner Koch, Martin Lersch, Ingrid Langanke, Georg Ettl oder Klaus Schmitt.


Wir freuen uns auf Sie!
Es gelten die allgemeinen Corona-Schutzbestimmungen. Für weitere Informationen und eine ausführliche Ausstellungsübersicht empfehlen wir den Besuch der Internetseite des Museums Goch.

Öffnungszeiten:

dienstags - freitags 10 - 17 Uhr
samstags und sonntags 11 - 17 Uhr
montags geschlossen
Eintritt:
4.- € / 2.- € 

Führungen

Öffentliche kostenlose Führung durch die Sammlung und Ausstellung, jeden Donnerstag, 15 Uhr (Wegen der Corona-Pandemie werden die Führungen bis auf weiteres ausgesetzt)
Private Gruppen: nach Vereinbarungen und Anmeldung unter Tel. 0 28 23 - 97 08 11
Preis: 25.- € max. 25 Personen
Schulklassen und Kindergärten aus Goch frei

Sie finden das Museum in der Kastellstraße 9, 47574 Goch.
Telefon: 0 28 23 / 97 08 11
Telefax: 0 28 23 / 97 08 25
E-Mail: museum@goch.de
Homepage: www.museum-goch.de

Museen in Goch

Flagge mit Schriftzug "Museum Goch" (Rechte: Stadt Goch)

Der Niederrhein zählt zu den ältesten Kulturlandschaften Europas. Die kulturellen Zeugnisse verweisen auf eine 2000 jährige Geschichte dieser Landschaft. Einzigartige sakrale Bauwerke von Xanten über Kalkar bis Kevelaer, römische Besiedlungsgeschichte im Archäologischen Park in Xanten bis hin zu den wertvollen Sammlungen der hiesigen Museen von Kleve, Schloss Moyland und Goch lassen den Besucher eintauchen in die Geschichte unserer Kultur bis zur Gegenwart.

Ein Glücksfall für unsere Stadt stellt der Umstand dar, dass es neben dem Museum Goch mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst im Dialog mit historischen Exponaten, zwei weitere Museen existieren. Zum einen das Geburtshaus des Heiligen Arnold Janssen sowie das vom Festkomitee Gocher Karneval initierte Karnevalsmuseum im historischen Stadttor, dem Steintor. Alle drei Museen stellen eine Bereicherung der niederrheinischen Museumslandschaft dar.