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Museum Goch

Ansicht des Gocher Museums, Haupteingang

Das Museum Goch wurde in seiner heutigen Form 1991 im ehemaligen Amtsgericht der Stadt Goch gegründet.
Mit seiner Sammlung spätgotischer Skulpturen des Niederrheins bis zur jungen Gegenwartskunst vereint das Museum 600 Jahre Kunstgeschichte. Seine spannungsreich inszenierte Sammlungsräume laden zu einem interessanten Dialog mit der Geschichte und Kunst ein.Wechselnde Ausstellungen insbesondere zur aktuellen Gegenwartskunst bereichern das Museum.

Aktuelle Ausstellungen

22.9. bis 24.11.2019

Junge Malerei / Young positionsJunge Malerei  / Young Positions
Kevin Egerer, Eva Gentner, Marc Goroncy, Lars Schwabe, Catharina Szonn

Mit unserer Ausstellung Junge Malerei /Young Positions stellen wir 5 junge Künstlerinnen und Künstler vor, die einmal mehr das Thema Malerei ausloten. Es erweist sich, dass sich auch im Kontext neuer digitaler Bildtechniken und sich immer wieder veränderter visueller Ausdrucksmöglichkeiten die Malerei als ein zentrales künstlerisches Ausdrucksmittel behauptet.

8.12.2019 bis 1.3.2020
Harald Fuchs: Nennen wir es besser Unbestimmtheit

Die Ausstellungsräume, die Harald Fuchs für seine Ausstellung im Museum Goch besetzt, werden zu eigenen Welten, konzipiert mit künstlerisch komponierten Materialien aus wissenschaftlichen Laboren, voller Bezüge und Hinweise auf naturwissenschaftliche Experimente und Modelle. Dem Besucher aber wird schnell deutlich, wie sehr er sich in einer Schein- bzw. Kunstwelt befindet, einer Welt, die uns mehr fragend als Antwort gebend zurücklässt. Große Unsicherheit macht sich breit. Wem und was dienen diese Apparaturen, welchen Erkenntniswert können Betrachtende herausziehen und sich zu eigen machen?

Was bleibt ist die Faszination dieser Ambivalenz aus Kunstwelt und Labor. Der Künstler inszeniert einen Kunstraum im Museum, der nur scheinbar als naturwissenschaftliches Modell taugt und schafft damit Räume der Unbestimmtheit, die alles in Frage stellen und jegliche vermeintliche Sicherheit zur Diskussion stellen.

Es ist ein für Harald Fuchs charakteristisches Vorgehen, das Spiel mit dem Ungewissen oder wie er es in unserem Ausstellungstitel selbst formuliert, das Spiel mit der Unbestimmtheit.

Öffnungszeiten:
dienstags - freitags 10 - 17 Uhr
samstags und sonntags 11 - 17 Uhr
montags geschlossen

Eintritt:
4.- € / 2.- € 

Führungen

Öffentliche kostenlose Führung durch die Sammlung und Ausstellung, jeden Donnerstag, 15 Uhr
Private Gruppen: nach Vereinbarungen und Anmeldung unter Tel. 0 28 23 - 97 08 11
Preis: 25.- € max. 25 Personen
Schulklassen und Kindergärten aus Goch frei

Sie finden das Museum in der Kastellstraße 9, 47574 Goch.
Telefon: 0 28 23 / 97 08 11
Telefax: 0 28 23 / 97 08 25
E-Mail: museum@goch.de
Homepage: www.museum-goch.de

Museen in Goch

Der Niederrhein zählt zu den ältesten Kulturlandschaften Europas. Die kulturellen Zeugnisse verweisen auf eine 2000 jährige Geschichte dieser Landschaft. Einzigartige sakrale Bauwerke von Xanten über Kalkar bis Kevelaer, römische Besiedlungsgeschichte im Archäologischen Park in Xanten bis hin zu den wertvollen Sammlungen der hiesigen Museen von Kleve, Schloss Moyland und Goch lassen den Besucher eintauchen in die Geschichte unserer Kultur bis zur Gegenwart.

Ein Glücksfall für unsere Stadt stellt der Umstand dar, dass es neben dem Museum Goch mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst im Dialog mit historischen Exponaten, zwei weitere Museen existieren. Zum einen das Geburtshaus des Heiligen Arnold Janssen sowie das vom Festkomitee Gocher Karneval initierte Karnevalsmuseum im historischen Stadttor, dem Steintor. Alle drei Museen stellen eine Bereicherung der niederrheinischen Museumslandschaft dar.

Für weitere Informationen und eine ausführliche Ausstellungsübersicht empfehlen wir den Besuch der Internetseite des Museums Goch.