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Andreas Kempkes
Markt 2
47574 Goch
Telefon: 0 28 23 / 320 - 255
Fax: 0 28 23 / 320 - 855
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Maria Humble
Markt 2
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Fax: 0 28 23 / 320 - 848
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Dagmar Janßen
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Mo u Di 8.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr
Mi 8.30 - 12.00 Uhr
Do 8.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr
Fr 8.30 - 12.30 Uhr

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  • Schule

Schülerbeförderung

Im Rahmen der Schülerfahrkostenverordnung NRW (SchfkVO) übernimmt die Stadt Goch als Schulträger dann die notwendigen Fahrkosten, wenn der einfache Fußweg von der Wohnung bis zur nächstgelegenen Schule für die Schülerinnen und Schüler

  • der Primarstufe (Klassen 1 bis 4) mehr als 2 km
  • der Sekundarstufe I sowie der Jahrgangsstufe 10 der Gymnasien (Klassen 5 bis 10) mehr als 3,5 km
  • und der Sekundarstufe II mehr als 5 km

beträgt.

Nächstgelegene Schule ist die Schule der gewählten Schulform, bei Grund- und Hauptschulen auch der gewählten Schulart bei Gymnasien die Schule mit dem gewählten bilingualen Bildungsgang, die mit dem geringsten Aufwand an Kosten und einem zumutbaren Aufwand an Zeit erreicht werden kann und deren Besuch schulorganisatorische Gründe nicht entgegenstehen. Welcher Schulbesuch mit demgeringsten Aufwand an Kosten und einem zumutbaren Aufwand an Zeit verbundenist, stellt der Schulträger fest.

Sollten Sie Ihr Kind für das kommende Schuljahr an einer anderen als der nächstgelegenen Schule der gewählten Schulform angemeldet haben, können lediglich die Schülerfahrkosten zur nächstgelegenen Schule berücksichtigt werden, wenn die Entfernung dorthin mehr als die jeweilige vorgenannte Entfernungsgrenze beträgt. Darüber hinausgehende Kosten für die Schülerbeförderung sind in diesem Falle von Ihnen zu tragen.
Aus Anlass der Überführung des Verkehrstarifes der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) in den Tarifverbund des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) verlor die bisherige Schülerzeitfahrkarte der VGN mit der Einführung des „SchokoTickets" ihre Gültigkeit für die Schülerbeförderung. Schülerinnen und Schüler, bei denen ein Anspruch auf Übernahme der Schülerfahrkosten besteht, können mit dem Schoko-Ticket neben den Fahrten von  der Wohnung bis zur Schule und zurück auch weitere Fahrten mit den Nahverkehrsbussen und -bahnen im Geltungsbereich während des gesamten Jahres nicht nur an Schultagen, sondern auch an Wochenenden und in allen Ferien rund um die Uhr von dem vorgenannten Personenkreis durchgeführt werden. Für diese Möglichkeit, mit dem Schoko-Ticket nicht nur den Schulweg zurück legen zu können, hat der Rat der Stadt Goch in seiner Sitzung vom 24. November 2011 der Schulen der Stadt Goch beschlossen, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen einen Eigenanteil zu erheben. Die Höhe des monatlichen Eigenanteils für Schüler/innender Schulen der Stadt Goch ist wie folgt festgelegt:

MonatsbetragPersonenkreis
6,00 Eurofür jede/n anspruchsberechtigte/n Grundschüler/in
12,00 Eurofür jede/n volljährige/n anspruchsberechtigte/n Schüler/in derweiterführenden Schulen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium)
12,00 Eurofür die/den erste/n minderjährige/n anspruchsberechtigte/n Schüler/in der weiterführenden Schulen (Hauptschule, Realschule, Gymnasium)
6,00 Eurofür die/den zweite/n minderjährige/n anspruchsberechtigte/n Schüler/in der weiterführenden Schulen (Haupt- und Realschule,Gymnasium)
0,00 Eurofür die/den dritte/n und jede/n weitere/n anspruchberechtigten Schüler/in aller Schulen für Empfänger von SBG XII

Für folgende Schüler/innen übernimmt die Stadt Goch als Schulträger den monatlichen Eigenanteil und zahlt diesen an die Verkehrsbetriebe der Stadtwerke
Goch GmbH:

  • Schüler/innen, die eine Grundschule der Stadt Goch besuchen
  • Empfänger von Leistungen nach dem SGB II (ALG II, Hartz IV),
  • Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Empfänger des SGB II, SGB XII oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz werden von der Zahlung des Eigenanteils befreit, wenn sie bei der Schulverwaltung der Stadt Goch einen entsprechenden Antrag stellen und den Leistungsnachweis vorlegen. Da das Schoko-Ticket auch zur Nutzung außerhalb der Schulzeit und über den Schulweg hinaus berechtigt, legt das SchulG NRW bei einem solchen Schülerticketfest, dass es sich um die wirtschaftlichste Beförderungsart im Sinne der SchfkVO handelt. Damit entfällt nach § 13 Absatz 5 SchfkVO jeglicher Anspruch auf Erstattung von Fahrtkosten nach § 15 SchfkVO. Sollte ein Anspruchsberechtigter, der die Möglichkeit hat, den ÖPNV zu nutzen, auf das Schoko-Ticket verzichten und den Schulweg mit einem Privatfahrzeug (Fahrrad, Mofa, PKW) zurücklegen, hat er somit keinen Anspruch auf eine Wegstreckenentschädigung.
Die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ist nach den Vorschriften des Landes in der Regel zumutbar, wenn die Länge der einfachen Fußwegstrecke zwischen der Wohnung und der nächstgelegenen Haltestelle sowie zwischen der zur Schule nächstgelegenen Haltestelle und der Schule oder dem Unterrichtsort für die Schülerin oder den Schüler der Grundschule sowie der entsprechenden Klassen der Förderschule insgesamt nicht mehr als 1,0 km und für die Schülerin oder den Schülerder übrigen Klassen insgesamt nicht mehr als 2,0 km beträgt. Wird diese Entfernungsgrenze überschritten, so ist die Benutzung eines Privatfahrzeuges im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen nur von der Wohnung bis zur nächstgelegenen Haltestelle eines öffentlichen Verkehrsmittels als notwendig anzusehen. Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist hingegen in der Regel nicht zumutbar, wenn der regelmäßige Schulweg auch bei Ausnutzung der günstigstenVerkehrsverbindungen für die Hin- und Rückfahrt zusammengerechnet über drei Stunden in Anspruch nimmt oder der Schüler / die Schülerin überwiegend vor 6.00 Uhr die Wohnung verlassen muss. Für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen und der entsprechenden Klassen der Förderschulen soll eine Schulwegdauer auch bei Ausnutzung der günstigsten Verkehrsverbindungen für die Hin- und Rückfahrt zusammengerechnet von mehr als einer Stunde nicht überschritten werden; regelmäßige Wartezeiten in der Schule vor und nach dem Unterricht sollen für diese Schülerinnen und Schüler nicht mehr als 45 Minuten insgesamt betragen. Der Schulträger kann hiervon jedoch aus zwingenden schulorganisatorischen Gründen abweichen. Ist die Beförderung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht möglich oder ist die Benutzung dieses Verkehrsmittels nicht zumutbar, so kann ein Privatfahrzeug benutzt werden.
Wichtig: Teilen Sie alle Änderungen, z. B. Wohnungs- oder Schulwechsel, Schulabgang, Beendigung sowie Weitergewährung des Leistungsbezuges etc., unverzüglich der Schulverwaltung der Stadt Goch mit.