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Ihr Kontakt

Niclas Gorißen
Markt 2
47574 Goch
Telefon: 0 28 23 / 320 - 172
Fax: 0 28 23 / 320 - 772
E-Mail: Niclas.Gorissen@goch.de

Sprechzeiten

Mo - Fr 8.30 Uhr - 12.00 Uhr
Do 14 .00- 18.00 Uhr
sowie telefonisch ausserhalb der Sprechzeiten

Preis / Kosten

Erlaubnis und Erlaubnisschein:
100,00 €

zugeordnetes Thema

  • Hundehaltung,
  • Online-Dienstleistung

Gefährliche Hunde im Sinne des § 3 Landeshundegesetz Nordrhein-Westfalen

Ein Hund, der im Sinne des § 3 Abs. 2 oder Abs. 3 Nr. 1 und 2 LHundG NRW zu den gefährlichen Hunden zählt, darf erst nach Erhalt einer ordnungsbehördlichen Erlaubnis gemäß § 4 LHundG NRW in Besitz genommen werden. Die Erlaubnis zum Halten eines solchen Hundes wird nur erteilt, wenn unter anderem ein besonderes privates oder öffentliches Interesse nachgewiesen wird. Zur weiteren Information wird ausdrücklich auf das Landeshundegesetz Nordrhein-Westfalen verwiesen.

Gefährliche Hunde sind:

  • American Stafforshire Terrier
  • Bullterrier
  • Pitbuss Terrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • Kreuzungen dieser Rassen sowie Kreuzungen mit anderen Rassen
  • Hunde, deren Gefährlichkeit im Einzelfall festgestellt wurden.

Die Haltung eines derartigen Hundes ist der Ordnungsbehörde anzuzeigen.

Haltungsvoraussetzung

  • Kennzeichnung des Hundes per Mikrochip
  • Vollendung des 18. Lebensjahres
  • sichere Haltung und Führung an der Leine
  • ausbruchsichere und verhaltensgerechte Unterbringung des Hudnes
  • Nachweis eines besonderen privaten oder öffentlichen Interesses an der Haltung des Hundes.
  • Es besteht eine Anmeldepflicht für die Hundesteuer bei der Stadt Goch

Erforderliche  Unterlagen:

  • Sachkundennachweis oder Jagdschein als Nachweis der Sachkunde
    Um die Erlaubnis zum Halten eines gefährlichen Hundes zu erhalten oder als Aufsichtsperson einen solchen Hund führen zu dürfen, ist ein Nachweis über die erfoderliche Sachkunde zu erbringen. Durch das Ablegen der Sachkundeprüfung beim Amtstierarzt wird nachgewiesen, dass über die notwenidigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügt wird, um einen gefährlichen Hund zu halten und zu führen ohne Leben und Gesundheit von Menschen oder anderen Tieren zu gefährden.
  • Führungszeugnis (Belegart "0")
    Hierbei handelt es sich um ein Behördenführungszeugnis, das ausschließlich zur Vorlage bei einer Behörde vom Bundesamt für Justitz ausgestellt wird. Um ein solches Führungszeugnis zu erhalten, muss beim Bürgerservice der Stadt Goch ein dementsprechender Antrag gestellt werden.
  • Nachweis der Haftpflichtversicherung
    Als Halterin bzw. Halter eines Hundes ist man verpflichtet , eine Haftpflichtversicherung (Mindestdeckung für Personenschäden 500.000 € und für Sachschäden 250.000 €) für den Hund abzuschließen.

Andere Aufsichtsperson:

Die vorübergehende Überlassung eines Tieres an eine andere Aufsichtsperson, beispielsweise in der Urlaubszeit, bedarf zwar keiner besonderen Erlaubnis, jedoch muss diese Person alle Voraussetzungen einer Hundehalterin bzw. eines Hundehalters eines gefährlichen Hundes selbst erfüllen. Insbesondere die für die Aufsichtsperson zwingend erforderliche Sachkunde ist dem Ordnungsamt nachzuweisen. Die Überlassung des Tieres darf nicht länger als sechs Wochen andauern. Eine für den Hund eventuell erteilte Befreiung von der Leinenpflicht ist nicht auf Aufsichtspersonen übertragbar.

Leinenpflicht:

Hunde bestimmter Rassen dürfen außerhalb des eigenen Grundstücks immer nur angeleint geführt werden.
Die Leinenpflicht kann nach einer bestandenen Verhaltensprüfung des Tieres beim Veterinäramt (amtstierärztlicher Dienst) oder bei einer anerkannten sachverständigen Person oder Stelle für bestimmte Teilbereiche aufgehoben werden.

Gemäß dem Landehundegesetz NRW sind auch von der Leinenpflicht befreite Hunde bestimmter Rassen in den nachfolgend genannten Bereichen immer an der Leine zu führen:

  • in Fußgängerzonen, in Haupteinkaufsbereichen, auf Straßen und Plätzen mit vergleichbarem Publikumsverkehr,
  • in der Allgemeinheit zugänglichen  Park-, Garten- und Grünanlagen mit Ausnahme besonders ausgewiesener Hundeauslaufbereiche,
  • bei öffentlichen Versammlungen, Aufzügen, Volksfesten und sonstigen Veranstaltungen mit Menschenansammlungen,
  • in öffentlichen Gebäuden, Schulen und Kindergärten,
  • außerhalb des eigenen Grundstückes innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile. Nur außerhalb bebauter Ortsteile und auf den ausgewiesenen Hundewiesen besteht keine Leinenpflicht.

Eine Befreiung von der Leinenpflicht ist  nicht auf andere Personen übertragbar.

Speziell für das Stadtgebiet Goch gilt:
Gemäß § 6 Absatz 1 der ordnungsbehördlichen Verordnung zu Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf den Straßen und in den Anlagen im Gebiet der Stadt Goch vom 17.12.2008 sind Hunde auf Verkehrsflächen und in Anlagen innerhalb im Zusammenhang besteuerter Ortteile an der Leine zu führen. Im übrigen gelten die Vorschriften des Landeshundegesetzes.