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Wasserentnahme aus Gewässern ist verboten

Nierspartie bei Kessel (Foto: Torsten Matenaers)

KREIS KLEVE Ab sofort ist im gesamten Kreis Kleve die Entnahme von Wasser aus zum Beispiel aus Seen, Flüssen und Teichen untersagt. Die Kreisverwaltung hat eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen, die bis Ende November dieses Jahres gilt. Alle oberirdischen Gewässer dürfen demnach weder zur Feldberegnung noch für die Bewässerung von Privatgärten genutzt werden. Ausgenommen sind das Tränken von Vieh und das Schöpfen mit Handgefäßen.

„Anlass für diese Maßnahme ist die seit Monaten anhaltende Trockenheit in der Region. Da eine Verbesserung der Situation derzeit nicht absehbar ist, besteht die Gefahr, dass der bereits stark belastete Naturhaushalt nachhaltig gestört wird und die Lebensgrundlagen von Tieren und Pflanzen bedroht sind", schreibt der Kreis Kleve.

Der Kreis Kleve überwacht die Einhaltung des Entnahmeverbots. Verstöße werden geahndet, im Einzelfall kann ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro fällig werden.

(Meldung vom 9.8.22 / ext-tm)