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Unternehmen der Stadt Goch kauft „ter Kelling“

ter Kelling in Kessel (Foto: ter Kelling)

KESSEL Die Vermögensverwaltungsgesellschaft der Stadt Goch hat „ter Kelling" in Kessel übernommen. Das Areal befindet sich unweit des städtischen Freizeitbades „GochNess". Das Gelände ist rund 15.000m² groß. Dazu gehört ein 1.000m² großer Veranstaltungsbereich, ein Beherbergungsbetrieb mit 15 Zimmern, Tagungs- und Frühstücksmöglichkeiten sowie ein separates Gebäude, in dem Angebote für Wellness- und Kosmetikbehandlungen gemacht werden können.

Die Vermögensverwaltungsgesellschaft wird die Geschäftstätigkeit uneingeschränkt fortführen. Das Team, das bisher mit der Planung der Veranstaltungen, dem Beherbergungsbetrieb und der Aufsicht und Pflege der Anlage beschäftigt war wird übernommen und ergänzt und ist auch weiterhin für die Gäste da. "Wir können allen Gästen, die bereits eine Veranstaltung gebucht haben und künftig buchen werden, versichern, dass wir ihnen ein guter Gastgeber sein werden", bekräftigt Carlo Marks, Geschäftsführer der Vermögensverwaltungsgesellschaft, „Wir werden uns nach der Übergabe des Objektes umgehend mit den Kunden in Verbindung setzen."

Als im vergangenen Jahr bekannt wurde, dass „ter Kelling" auf den Markt kommt, haben sich die Stadt, die politischen Gremien und ihre Gesellschaften damit beschäftigt, ob der Kauf von „ter Kelling" für den städtischen Unternehmensverbund in Frage kommt. Grundsätzlich ist beabsichtigt das gesamte Areal rund um den See weiter touristisch zu entwickeln. „ter Kelling" soll hier ein Baustein sein. Es gilt daher zunächst Fehlentwicklungen durch etwaige nicht oder nur schwer verträgliche Nutzung für das Seeumfeld aber auch den Ortsteil Kessel zu vermeiden und die Entwicklung voranzutreiben. Hierzu hat der Rat der Stadt Goch einstimmig den Beschluss gefasst, die städtische Vermögensverwaltungsgesellschaft mit der Entwicklung zu beauftragen und „ter Kelling" zu erwerben.

Die Zukunft von ter Kelling

„Das kommende Jahr werden wir nun dazu nutzen, um ein Gesamtkonzept für den See und seine angrenzenden Flächen, aber auch insbesondere für „ter Kelling" zu entwickeln," so Marks. „Kurzfristig werden wir im Veranstaltungsbereich, an der Außenanlage und in den Gebäuden einige Verschönerungen durchführen, die mit der Zeit nötig geworden sind." Neue Böden in den Zimmern, Ausstattung der Tagungsräume mit entsprechender Technik und die Modernisierung der Beschallungs- und Lichttechnik in den Veranstaltungsräumen sind einige Beispiele für solche Maßnahmen. Eine Ausweitung des Angebots um Veranstaltungen wie Konzerte oder Vorträge ist denkbar. "Wir möchten ein modernes Dorfhaus für Kessel und die ganze Stadt bieten", so Marks.

ter Kelling in Kessel (Foto: ter Kelling)

Eine eigene Gastronomie, bezogen auf den Bereich "Essen", wird es dort zunächst nicht geben. "Wir möchten die regionale Gastronomie mit ins Boot holen und eng einbinden"' erklärt Carlo Marks. "Bei unserem Konzept ist die regionale Verankerung ein wesentlicher Punkt und das sehen wir vor allem im gastronomischen Bereich aber auch bei allen anderen Dienstleistungen."

Die derzeitige Planung sieht vor, dass das vorhandene Kosmetikstudio zunächst durch das GochNess genutzt wird. Kurzfristig soll das Angebot an Kosmetik- und Wellness-Behandlungen, die bereits jetzt im GochNess angeboten werden auch dort gebucht werden können. Derzeit werden auch hier Umbaumaßnahmen durchgeführt. Wie eine langfristige Verknüpfung zwischen den beiden Standorten geschaffen werden kann soll ebenfalls in den kommenden Monaten geprüft werden.

Gesamtkonzeption für die touristische Nutzung am Kessler See

„Unser primäres Ziel ist es den Kessler See weiter zu entwickeln. Mit dem Bau des GochNess hat man vor 20 Jahren die Nutzung des Sees als Badesee intensiviert, die Stadt möchte nun ein stimmiges Gesamtkonzept entwickeln und vorantreiben." Dazu zählt auch die Schaffung eines direkten Seeanschlusses vom Grundstück „ter Kelling". "Wir möchten unseren Gästen die Möglichkeit geben sich zum Beispiel direkt am See, unter freiem Himmel das JA Wort zu geben und dort im Anschluss zu feiern." In dem nun entstehenden Gesamtkonzept für den See wird dann auch die Fläche, die zwischen dem Freizeitbad GochNess und der Liegenschaft „ter Kelling" liegt und sich bereits im Besitz der Stadt Goch befindet, eingebunden.

Insgesamt ist der Betrieb von „ter Kelling" durch die eigene Vermögensverwaltungsgesellschaft als Zwischennutzung im Rahmen der Stadtentwicklungsmaßnahme für diesen Bereich zu sehen. Mittelfristig soll die Gastronomie, aber auch insbesondere der Beherbergungsbetrieb, vorrangig wieder durch Dritte in Einklang mit den Zielen aus der Gesamtplanung bewirtschaftet werden. Über die Realisierung der einzelnen Schritte zur Verwirklichung des Seekonzeptes entscheidet der Rat der Stadt Goch. "Wir sehen in dem Vorhaben große Möglichkeiten, sowohl hinsichtlich der Weiterentwicklung unserer Stadt Goch, des Ortsteils Kessel und auch in der Stärkung und Entwicklung unseres Freizeitbades GochNess."

ter Kelling in Kessel (Foto: ter Kelling)

Feiern bei „ter Kelling"

Der Veranstaltungsbereich umfasst eine großzügige Außenanlage mit einem großen Spielplatz. Die Räumlichkeiten sind so aufgebaut, dass es problemlos möglich ist, sowohl mit kleinen Gruppen in einem gemütlichen Ambiente als auch mit bis zu 800 Personen problemlos zu feiern. Ein Kamin und zwei Bars sorgen für Wohlfühlatmosphäre.

Wer auf der Suche nach einer außergewöhnlichen Location zum Feiern ist, ist bei „ter Kelling" richtig. Egal ob es der Geburtstag, die Firmenfeier, die Hochzeit oder das Vereinsfest ist, die Räumlichkeiten bieten sehr viele Möglichkeiten. "Wer möchte kann sogar mit der Hochzeitskutsche durch den Veranstaltungsraum in den Garten fahren."

Ansprechpartner bei „ter Kelling" sind weiterhin im Bereich Veranstaltungen Petra Andre (Telefon 0 28 27/ 20 93 94 0, Email: info@ter-kelling.de) und im Bereich Übernachtung Chantal Thiecke (Telefon 0 28 27/ 20 90 10, Email: hotelinfo@ter-kelling.de).

(Meldung vom 1.2.19 / Quelle: VVG - tm)