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Stadt Goch erwartet negatives Haushaltsergebnis

Entwurf Haushaltsplan 2021 (Foto: Torsten Matenaers)

KASTELL Kämmerin Bettina Gansen hat am Abend den Haushaltsentwurf der Stadt Goch für das Jahr 2021 eingebracht. Sie rechnet mit einem Minus von rund 1 Million Euro. Dieser Fehlbetrag wird durch die Ausgleichsrücklage ausgeglichen und ist bereits corona-bereinigt. Denn die Städte und Gemeinden haben durch das NKF-COVID19-Isolierungsgesetz die Möglichkeit, Effekte, die durch die Corona-Pandemie entstehen, herauszurechnen und zu isolieren. Ohne diese Möglichkeit würde der Jahresfehlbetrag bei 4,9 Millionen Euro liegen.

Einnahmen in Höhe von 88,9 Millionen Euro stehen Ausgaben in Höhe von 93,8 Millionen Euro gegenüber. Gut 9 Millionen Euro will die Stadt Goch in diesem Jahr investieren, unter anderem in Schulen (2,5 Mio.), Infrastrukturvermögen (1,2 Mio.) und sonstige Gebäude (2,2 Mio.). Kredite werden für diese Investitionsmaßnahmen nicht aufgenommen. Die Finanzierung soll aus der Investitionspauschale des Landes, aus Eigenmitteln sowie aus Fördermaßnahmen und Zuschüssen Dritter erfolgen.

Der Entwurf des Haushaltsplanes steht hier als Download zur Verfügung. Coronabedingt verzichteten Bürgermeister Ulrich Knickrehm und Kämmerin Bettina Gansen auf ihre Haushaltsreden und damit auf die gewohnt detaillierte Vorstellung des Zahlenwerkes. Der Haushaltsplanentwurf wird jetzt in den Fraktionen beraten, in der Folge werden etwaige Änderungsanträge eingebracht. Über diese entscheidet der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am 25. Februar 2021. Die Verabschiedung des finalen Haushaltsplanes ist in der Sitzung des Rates am 10. März 2021 vorgesehen.

(Meldung vom 20.1.21 / tm)