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Mit den Luftsportlern über den Wolken von Asperden

„Über den Wolken von Asperden“ war der aktuelle Besuch der Wirtschaftsförderer im Rahmen der Sommertour überschrieben. Lutz Dennstedt, Kira Geerts, Rüdiger Wenzel, Hans-Josef Kuypers, Nathalie Tekath-Kochs, Luftsportverein-Pressechef Rainer Haas und der Vereinsvorsitzende Jens-Uwe Beyer (v.r.n.l.) freuten sich über das Interesse der Journalisten.

GOCH / ASPERDEN Die Sommertour der Kreis-WfG machte bei den Segelfliegern in Goch Station. Jens-Uwe Beyer freute sich über das Licht der Öffentlichkeit Und schon fiel der Name des Liedermachers Reinhard Mey an diesem Morgen: „Über den Wolken von Asperden", hatte die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve den aktuellen Besuch des Luftsportverein Goch überschrieben, der damit zur zweiten Station der Sommertour „Zu Lande, zu Wasser, in der Luft" wurde. Und was eigentlich nicht zu erwarten war: Für manch einen aus der interessierten Journalistenrunde sollte es zum Abschluss dieses ebenso spannenden wie standortfördernden Termins genau in diese Richtung gehen. Sowohl Jens-Uwe Beyer als der neue Vorsitzende wie auch der langjährige Pressechef Rainer Haas ließen keinen Zweifel daran, dass ihr Luftsportverein Goch nach den schwierigen Corona-Monaten frischen Wind unter den Flügeln verträgt. „Der Luftsportverein wird in diesen Wochen 60 Jahre jung. Da freuen wir uns doch ganz besonders über das breite Licht der Öffentlichkeit", so der einstige Bundeswehr-Berufspilot Beyer.

Zusammen mit der Asperdener Flieger-Familie hatten sie für diesen Morgen Segler und Einmotorige vor den noch jungen Hangar gezogen - flankiert von einem guten Dutzend von Segelflugzeugen, die insbesondere zur Freude der Fotografen beitrugen. Neun Vereinsflugzeuge zählen die 221 Luftsportler zur Stunde, weitere 40 sind im Privatbesitz und haben hier auf halber Strecke zwischen Goch und dem Ortsteil Kessel ihre Asperdener Heimat. Der deutlichen Nähe zum Nachbarland zuzuschreiben sind die 30 niederländischen Mitglieder, die auf deutscher Seite, so meint der Vorsitzende, ihrem Luftsport „ein wenig preiswerter nachgehen können" als im Heimatland.

Einladend wie der gesamte Luftsportverein Goch: Die Flugzeuge vor dem noch jungen Hangar warteten auf die Gäste der Sommertour „Zu Lande, zu Wasser, in der Luft“.

Sehr beeindruckend, so empfanden es die Anwesenden, ist die ausgeprägte Jugendarbeit im Verein. Natürlich wollen die derzeit 36 jungen Leute das Fliegen lernen. Mehr als das allerdings werden ihnen Schulungen verschiedenster Art geboten, bauen sie derzeit an einem Simulator und sind alljährlich gemeinsam auf befreundeten Flugplätzen in Sommerlagern unterwegs. Es sei ein durchaus bezahlbares Hobby, die Fliegerei, unterstrich Rainer Haas seine Ambitionen, dem Verein im nunmehr 60. Jahr das eine oder andere neue Mitglied zu gönnen.

„Für uns ist der Luftsportverein Goch mit seinem - im Volksmund sagt man wohl Flugplatz Asperden - eine ganz besondere Erlebniswelt für die Region", begründete Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers den Besuch im Rahmen der aktuellen Sommertour. Nicht zuletzt die in regelmäßigen Abständen stattfindenden „Tage der offenen Tür" mit Tausenden von Besuchern zeigten doch deutlich, wie riesig das Interesse an diesem doch sauberen Sport sei.

Für den Gocher Wirtschaftsförderer Rüdiger Wenzel wie seinen Kollegen Tourismusförderer Lutz Dennstedt handelt es sich hier in Asperden um einen absoluten Vorzeigeverein, dessen Jugendarbeit über den Standort hinaus Anerkennung finde. „Eine große Chance, sich von den traditionellen Sportarten auf ureigene Weise abzuheben", so Wenzel.

(Meldung v. 3.8.21 / Wirtschaftsförderung Kreis Kleve)