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Jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde, jeden Tag

Friederike Küsters hisst die Regenbogenflagge (Foto: Torsten Matenaers)

GOCH Am 17.Mai wehen weltweit Regenbogenfahnen als solidarisches und sichtbares Zeichen, dass alle Menschen unabhängig ihrer sexuellen Orientierung willkommen sind. So auch in Goch. Die Gocher Gleichstellungsbeauftragte Friederike Küsters hatte sich dafür stark, dass die Flagge vor dem Rathaus gehisst wird. "Ich bin sehr stolz, dass Gocher Politiker* innen, Gocher Bürger*innen, die Stadtverwaltung und auch unser Bürgermeister Ulrich Knickrehm die weltweite Aktion unterstützen und Zeichen für Vielfalt, Respekt und Toleranz setzenm, sagt Küsters.

Der 17.Mai ist ein weltweiter Aktionstag gegen queer feindliches Denken und Verhalten. Es gibt ihn seit 2005. Es soll auf LSBTIQ*-, lesbisch-, schwul-, bisuell- trans-*,inter-* ; queeren-feindliche Diskriminierung und auf die Gewalt gegenüber queeren Menschen aufmerksam gemacht werden. Denn Studien zeigen eindeutig, dass Übergriffe, sowohl verbal als auch psychisch, in den letzten Jahren massiv zugenommen haben.

Friederike Küsters: „Umso wichtiger ist es, darauf aufmerksam zu machen, zu sensibilisieren. Für viele lesbische, schwule, bisexuelle, trans*-und intergeschlechtliche Menschen ist ein Coming-Out immer noch schwierig. Sie müssen sich mit ihrer Entwicklung auseinandersetzen, ihre eigene, individuelle queere Orientierung bzw. ihre trans- oder intergeschlechtliche Identität finden. Gerade in ländlichen Gegenden gestaltet sich dies noch immer sehr schwierig. Alle Menschen haben das Recht, ihre geschlechtlichen und sexuellen Identitäten ohne Gewalt und Diskriminierung leben zu können. Niemand darf wegen seines Geschlechtes benachteiligt oder bevorzugt werden. Wir müssen Diskriminierung Grenzen setzen! Jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde, jeden Tag!"

(Meldung vom 17.5.21 / fk-tm)