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Grußwort zum Weihnachtsfest sowie zum Jahreswechsel

Bürgermeister Karl-Heinz Otto (Foto: Stadt Goch / Thomas Momsen)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu. Die hoffentlich auch für Sie ruhigeren Tage der Weihnachtszeit und „zwischen den Jahren" bieten sich an, die Ereignisse dieses Jahres Revue passieren zu lassen sowie einen Ausblick auf 2015 zu wagen. Wie ich aus vielen Gesprächen weiß, war 2014 für viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt ein bewegtes Jahr. Einige unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger haben Erfreuliches erlebt, Erfolge verzeichnet oder einen Neuanfang gewagt; andere mussten Krisen bewältigen oder leidvolle Zeiten durchstehen. Manche schauen mit gemischten Gefühlen auf das kommende Jahr, andere haben wieder Zuversicht gewonnen und neue Pläne gefasst.

Erfreulich für unsere Stadt und sicherlich mit großer Zuversicht verbunden ist der nun endlich in die Wege geleitete Abriss der alten Standortverwaltungs-Gebäude an der Reiscopstraße. Seit vielen Jahren waren sie uns im Rathaus, vor allem aber auch den Menschen ein Dorn im Auge, die in der Nachbarschaft wohnen. Nicht nur, dass die Gebäude durch die fehlende Pflege unansehnlich aussahen, von ihnen ging zuletzt sogar eine Gefahr aus. Weil nicht auszuschließen war, dass sie in Teilen einstürzen, mussten wir ganze Straßenzüge sperren. Und das nur, weil der Eigentümer seinen Verpflichtungen nicht nachkommen wollte. Hier, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sind wir hartnäckig geblieben und konnten nun endlich erreichen, dass sich etwas tut. Der Abriss läuft in vollen Zügen und es gibt auch schon Pläne für eine künftige, attraktive Bebauung.

Bauarbeiten in der Voßstraße (Foto: Stadt Goch / Torsten Matenaers)
Die Voßstraße während der Sanierungsarbeiten

Gute Nachrichten gab und gibt es auch aus einem anderen Bereich der Innenstadt. Die Sanierungsarbeiten an der Voßstraße sind weit fortgeschritten und, ich denke, das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Das neue Pflaster fügt sich hervorragend in die bestehenden Strukturen der Randbereiche ein. Es sieht gut aus und ermöglicht wieder ein angenehm ruckelfreies Lauferlebnis. Die Arbeiten werden im kommenden Jahr fortgesetzt, auch die Steinstraße wird dann, wie versprochen, saniert.

Als ein wahrer Magnet hat sich der Poco-Möbelmarkt entwickelt. Es ist kein Geheimnis wenn ich berichte, dass sogar das Unternehmen selbst überrascht war, welch großer Erfolg die Ansiedlung bei uns in Goch war und ist. Poco hilft nicht nur dabei, Kaufkraft in Goch zu halten, Poco zieht definitiv auch Kunden in unsere Stadt. Sogar mehr als gedacht und davon profitieren letztendlich alle. Denn wer Goch als Ziel in sein Auto-Navigationsgerät eingegeben hat und zufrieden war, der kommt wieder und sieht sich weiter bei uns um. Auch in der Innenstadt, das ist erwiesen und die Zentralitätskennziffer der Gesellschaft für Konsumforschung von deutlich über einhundert Zählern bestätigt dies.

Gute Stimmung bei der Copa Gochana (Foto: Stadt Goch / Reiner Fylla)
Die Copa Gochana 2014

Weit über die Stadtgrenzen hinaus hat auch unsere Copa Gochana gewirkt. Das Public Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft war ein Traum und hat, trotz des teils wirklich durchwachsenen Wetters, tausende Besucher angezogen. Was war das für ein Erlebnis, den Weltmeistertitel unserer Mannschaft am Gocher Stadtstrand zu feiern. Ich fände es toll, wenn wir in zwei Jahren zur EM wieder an dieser Stelle gemeinsam Fußball gucken könnten.

Sehr gespannt bin ich, wie es in zwei Jahren auf dem Gelände der ehemaligen Reichswaldkaserne aussehen wird. Der erste Bebauungsplan ist verabschiedet, wir können nun mit der Erschließung beginnen und die Grundstücke an die Bauherren übergeben. Ich freue mich sehr darauf, hier die ersten Eigenheime entstehen zu sehen.

Menschen mit dem Logo: Goch - miteinander Stadt (Foto: Stadt Goch / Thomas Momsen)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das kommende Jahr stellt uns Gocher wie auch alle anderen Städte und Gemeinden in Deutschland vor noch größere Herausforderungen als bisher. Die sozialen Lasten werden weiter steigen. Es werden auch immer mehr Flüchtlinge aus den Krisenherden der Welt zu uns nach Deutschland und damit auch in unsere Stadt kommen. Die Kommunen sind weitestgehend alleine gelassen wenn es zum Beispiel darum geht, diesen Menschen, die alles verloren haben und bei uns ein Leben in Sicherheit suchen, eine Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Die Städte und Gemeinden kommen ihren Verpflichtungen hier selbstverständlich nach. Land und Bund stellen jedoch bei weitem nicht genügend Mittel zur Verfügung, damit dies für uns Kommunen auch finanzierbar ist. Das kann so nicht weitergehen und wird unseren Haushalt immer stärker belasten. Hier muss sich etwas ändern.

Liebe Gocherinnen und Gocher, wie auch immer die nächsten Jahre sich entwickeln, eines ist dabei ganz wichtig: Wir dürfen unsere Stärken nicht aus den Augen verlieren. Wir sind eine Stadt mit hoher Lebensqualität, wir haben eine hervorragende Infrastruktur und das Wichtigste ist, Goch hat äußerst engagierte Bürgerinnen und Bürger. Die Bereitschaft, sich ehrenamtlich einzubringen, gemeinsam an der Entwicklung unserer Stadt zu arbeiten, sei es im Kleinen oder im Großen, ist sehr hoch. Das ist es, was Goch ausmacht. In der Vergangenheit und auch zukünftig.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, Ihren Familien und Freunden ein schönes Weihnachtsfest sowie viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit für das kommende Jahr 2015.

Herzliche Grüße
Ihr Bürgermeister
Karl-Heinz Otto