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Förderzentrum zieht in Hauptschulgebäude

Die St. Martin Hauptschule im Jahr 2009 (Foto: Heinz Meyen)

PFALZDORF Zum 01. August 2020 wird der heutige Teilstandort Kleve des Förderzentrums Grunewald ein eigenständiges Förderzentrum. Es heißt dann „Förderzentrum Kleve" und ist eine Förderschule des Kreises Kleve mit den Förderschwerpunkten Sprache (Primarstufe) sowie Lernen und Emotionale und soziale Entwicklung im integrativen Verbund (Primarstufe und Sekundarstufe I). Der Standort wird wie heute schon in der Frankenstraße 25 in Kleve sein.

Doch vorher werden die Gebäude der Förderschule in Kleve durch den Kreis Kleve umfassend modernisiert. Damit ein reibungsloser Schulbetrieb stattfinden kann, hat sich die Kreisverwaltung nach einer Übergangslösung für den Sanierungszeitraum umgeschaut. Dank eines Angebots der Stadt Goch können nun kurzfristig die Räumlichkeiten in der ehemaligen Hauptschule in Goch-Pfalzdorf angemietet werden. Diese Räume waren zunächst für eine Nutzung durch den Zweckverband der Volkshochschule Goch, Kevelaer, Uedem und Weeze vorgesehen, der nun von seinen Planungen zurückgetreten ist, um dem Kreis als Schulträger den vorübergehenden Umzug der Klever Schülerinnen und Schüler nach Pfalzdorf zu ermöglichen. „Das ist nicht selbstverständlich und ich danke allen Beteiligten, dem Bürgermeister der Stadt Goch, Ulrich Knickrehm, dem Leiter der Vermögensbetriebe der Stadt Goch, Wolfgang Jansen, dem Leiter der Volkshochschule Goch, Theo Reintjes und dem Zweckverbandsvorsitzenden der Volkshochschule, Bürgermeister Dr. Dominik Pichler der Stadt Kevelaer, dass sie die kurzfristige Anmietung des Gebäudes durch den Kreis Kleve ermöglicht haben", freut sich Landrat Wolfgang Spreen über das Entgegenkommen. Der Betrieb der VHS Goch am Standort Pfalzdorf wird durch die temporäre Ansiedlung der Klever Schule in der Hauptschule nicht eingeschränkt, sondern im bekannten Umfang weitergeführt. Nach Auszug der Förderschule sind die Räume der ehemaligen Hauptschule dann für die Nutzung durch die VHS vorgesehen. Die entsprechenden Planungen werden aufrechterhalten und nur zeitlich verschoben.

Der große Vorteil für die Schülerinnen und Schüler liegt darin, dass sie von Baulärm und anderen Hindernissen bedingt durch den Baubetrieb verschont bleiben. Der Schülerbusverkehr wird entsprechend angepasst, so dass die Schulwege kein Problem darstellen. Die Schulleitung, Lehrerschaft und Eltern stehen hinter den Planungen des Kreises, begrüßen die Umzugsmaßnahme und freuen sich auf die modernisierte Schule, die voraussichtlich im Frühjahr 2021 bezugsfertig sein wird.

(Meldung vom 13.6.19 / Quelle: Kreis Kleve)