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Entwicklung von Gochs größtem Baugebiet abgeschlossen

Neu-See-Land im Juni 2022 (Foto: Torsten Matenaers)

GOCH Das letzte Teilstück von Neu-See-Land kann bebaut werden. Der Rat der Stadt Goch hat den entsprechenden Satzungsbeschluss gefasst. Damit ist die planerische Entwicklung von Gochs größtem Neubaugebiet abgeschlossen. An seiner Stelle befand sich früher die 27 Hektar große Reichswaldkaserne. 2005 hatte die Bundeswehr das Gelände verlassen, zwei Jahre später konnte die Stadt Goch es erwerben und mit der Entwicklung des Neubaugebietes beginnen.

Wie der neue Stadtteil aussieht, haben Gocher Bürgerinnen und Bürger von Beginn an unter dem Titel „miteinander Stadt gestalten" mitentschieden. Begleitet von Fachleuten aus den Bereichen Architektur und Stadtplanung bot die Stadt Goch umfangreiche Werkstattverfahren und Diskussionsplattformen an, an deren Ende eine Planungsgrundlage für die konkreten Bauleitverfahren stand. Rund 800 Bürgerinnen und Bürger haben daran teilgenommen. Unter anderem der 16.000 qm große See im Herzen von Neu-See-Land ist ein zentraler Bestandteil der Planungsgrundlage.

Im Dezember 2015 hatten Bürgermeister Ulrich Knickrehm, GO! - Geschäftsführer Wolfgang Jansen und der damalige Baurat Klaus Krantz mit einem symbolischen Spatenstich den Beginn der Bautätigkeit auf dem ehemaligen Gelände der Reichswaldkaserne markiert. Seitdem sind 153 Grundstücke vergeben worden und mehr als doppelt so viele Wohneinheiten entstanden. Die Bauarbeiten für ein „Lebens- Gesundheitszentrum" mit 80 Heimplätzen und 15 Seniorenwohnungen laufen derzeit noch. Im jetzt beschlossenen Teilstück F des Bebauungsplanes kommen noch einmal 140 Wohneinheiten dazu. Damit ist Neu-See-Land das bislang größte an einem Stück geplante Baugebiet der Gocher Stadtgeschichte.

(Meldung vom 10.6.22 / tm)