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Jugendhilfeausschuss beschließt neue Kita-Gebühren

Euro-Münzen und Scheine (Foto: Stadt Goch / Torsten Matenaers)

RATHAUS Ab August 2019 sollen in Goch die gleichen Kindergartengebühren gelten, wie sie in den Städten und Gemeinden gezahlt werden, für die das Jugendamt des Kreises Kleve die Gebühren erhebt. Eltern von Kindern im Alter von über 2 Jahren würden deutlich entlastet. Der Gebühren-Höchstsatz wäre ab einem Jahreseinkommen von über 61.355 Euro fällig. Dann zahlen Eltern für Kinder bei einer Betreuung von 45 Stunden pro Woche 572,69 Euro (Kinder unter 2 Jahren) oder 229,09 (Kinder über 2 Jahren). Aktuell zahlen Eltern mit einem Jahreseinkommen von über 65.000 Euro den Gebühren-Höchstsatz in Goch: Bei 45 Stunden: 588,22 Euro (U2) bzw. 499,43 Euro (Ü2).

Ursprünglich hatte der Jugendhilfeausschuss die Verwaltung beauftragt, eine Gebührenberechnung vorzulegen, bei denen die mittleren Einkommen entlastet, höhere Einkommen dagegen mehrbelastet werden sollten. Aktuell wird der Gebührenhöchstsatz ab einem Jahreseinkommen von 65.000 Euro fällig. Künftig sollte dies erst ab einem Jahreseinkommen von 135.000 Euro der Fall sein. Auf Antrag der CDU-Fraktion hat sich nun der Jugendhilfeausschuss entschlossen, davon wieder abzuweichen und die Gebührensätze denen des Kreisjugendamtes anzupassen. Die Stadt Goch rechnet auf dieser Grundlage mit nicht geplanten Mindereinnahmen von mehr als 700.000 Euro ab dem kommenden Jahr.

Der Beschluss des Jugendhilfeausschusses gilt als Empfehlung für den Hauptausschuss. Er tagt am 29. November 2018. Dort wird die Beschlussempfehlung für den Rat formuliert, der dann in seiner Sitzung am 11.Dezember 2018 endgültig über die künftigen Kindergartengebühren in Goch entscheidet.

(Meldung vom 7.11.18 / tm)